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PreisträgerInnen
07
Die
Jury hat getagt, die PreisträgerInnen von shorts on screen
07 stehen fest:
Wien
"GRENZGÄNGER"
Regie: Simon-Niklas Scheuring (Jahrgang 1982, Student am Institut
für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität
Wien)
Inhalt: Zwei junge Soldaten an der Grenze - eine Unachtsamkeit
führt zur Tragödie. (Länge: 9'15")
Begründung der Jury: "Das Mini-Drama beschäftigt
sich mit dem Thema Schuld und überzeugt mit dramaturgischer
Reife."
ex aequo mit
"ERSTER"
Regie: Fina Esslinger (Jahrgang 1984, Studentin der Kunstgeschichte
und Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität
Wien)
Inhalt: Drei Freunde fahren mit dem Auto durch Wien. Wer hat
den Durchblick - im Leben und in der Stadt? (Länge: 8'13")
Begründung der Jury: "Eine schnörkellose, erfrischende
Bestandsaufnahme des Lebens dreier junger Menschen. Der Film
überzeugt formal und inhaltlich und ist authentisch gespielt."
Niederösterreich
"DRAKE"
Regie: Christoph Rainer (Jahrgang 1985, Mitglied der Gruppe
Umkehrfilm, Student am Filmcollege Wien)
Inhalt: Ein Vater fotografiert seine Familie vor dem Hintergrund
der untergehenden Sonne... (Länge: 4'55")
Begründung der Jury: Der Film erzählt in einer einzigen
Einstellung radikal und visuell eindrucksvoll wie eine Familienidylle
zerbricht.
Salzburg
"DER BERECHNETE TON"
Regie: Marlies Pöschl (Jahrgang 1982, Lehramtsstudium
Kunst und Kommunikative Praxis und Germanistik in Wien)
Inhalt: Abstraktes Spiel mit guten Manieren. (Länge:
6'12")
Begründung der Jury: "Sechs kurze Minuten lang erzählen
rote und blaue Kugeln mit feiner Ironie vier Geschichten vom
Leben: von Mann und Frau, vom guten Benehmen und von Herrn
D und Fräulein A. In stilistisch radikaler Reduktion
gelingt es dem Film eine satirische Perspektive auf Normen
einzunehmen."
Tirol
"AUSZEIT"
Regie: Nino Leitner (Jahrgang 1982, studiert MultiMediaArt
an der Fachhochschule Salzburg)
Inhalt: Dem Stress des Alltags entkommen... (Länge: 5'21")
Begründung der Jury: "In einem fein ausgewogenen
Rhythmus wird der Alltag dreier Protagonisten und deren Arbeitswelten
parallel montiert, um rasant in einer Flucht aus eben diesem
Alltag zu enden."
Oberösterreich
"BLUTFLUSS"
Regie: Daniel Hollerweger (Jahrgang 1981, Studium der MultiMediaArt
an der Fachhochschule Salzburg)
Inhalt: Ein Bauer schlachtet ein Huhn... und rettet eine junge,
schwangere Jüdin. (Länge: 3'24")
Begründung der Jury: "Trotz der Last des Themas
hat der Mut zur knappen, klaren filmischen Umsetzung überzeugt."
ex aequo mit:
"GLÜCK"
Regie: Laura Nöbauer (Jahrgang 1982, Studium der MultiMediaArt
an der Fachhochschule Salzburg)
Inhalt: Das Glück liegt in der grünen Wiese. (Länge:
6')
Begründung der Jury: "Eine ebenso überzeugend
getanzte wie gespielte kleine Glücks-Geschichte, in der
auch der Witz nicht zu kurz kommt. Ein Tanzfilm, der nicht
steif im Genre verharrt."
Burgenland
"UM 18 UHR AM HAUSBERG"
Regie: Wolfgang Reuter (Jahrgang 1987, derzeit Präsenzdiener
beim Bundesheer)
Inhalt: Ein kleines Missgeschick verändert das Leben
eines verträumten Jugendlichen schlagartig - und das
im wahrsten Sinne des Wortes. (Länge: 4'20")
Begründung der Jury: "Ausgezeichnet wird das Talent
und der Mut mit spärlichen Mitteln eine Geschichte zu
erzählen, die nicht nur Humor hat, sondern auch ein klares
Statement formuliert."
Vorarlberg
"MY ROOM"
Regie: Lukas Benedikt Putz (Jahrgang 1986, Studium der Theater-,
Film- und Medienwissenschaft Wien)
Inhalt: Ein Stop-Motion Film, in dem sich Videos, CDs und
Erinnerungsstücke bis unter die Decke stapeln. (Länge:
4'04")
Begründung der Jury: "Der Film wird von der Jury
für seine liebevolle und intime Einsicht in eine Kindheit
ausgezeichnet, die mit ihrer charmanten Erzählweise neugierig
macht und berührt."
Kärnten
"LEPA IGRICA"
Regie: Stefan Reichmann (Jahrgang 1983, Studium der MultiMediaArt
an der Fachhochschule Salzburg)
Inhalt: Verfilmung eines Schwanks von Ephraim Kishon (Länge:
6'48")
Begründung: "Ausgezeichnet wird die Wahl eines komischen
Schwanks und dessen erfrischend einfache und humorvolle Umsetzung
mit zwei wundervoll gecasteten Darstellern."
Steiermark
"WAS WIRKLICH ZÄHLT"
Regie: David Schantl (Jahrgang 1989, HTL Ortweinschule Graz)
Inhalt: Da der Dorfwirt - dort die Ehefrau.
(Länge: 8'17")
Begründung der Jury: "Mit viel Liebe zum Detail
entworfene und hergestellte Plastilinfiguren erzählen
die Geschichte eines Ehepaares, das am Alkohol zu zerbrechen
droht. Besonders hervorzuheben ist das jungendliche Alter
des Filmemachers."
"öffentlich
unterwegs"
"AN ECKEN"
Regie: Katharina Mayrhofer und Jasmin Herz (beide Jahrgang
1983)
Inhalt: Spielerische Inszenierung eines Picknicks (Länge:
1'58")
Begründung der Jury: "Der Film demonstriert in einem
klaren Blick Fortbewegung mittels kontinuierlichen Stillstands."
LOBENDE
ERWÄHNUNGEN:
Wien
"NACHTSTÜCK"
Regie: Caroline Bobek (Jahrgang 1980)
Inhalt: Die Nacht und der Morgen danach. (Länge: 8')
Begründung der Jury: "Lobend erwähnt wird die
Originalität im Umgang mit Erotik und die überraschenden
Erkenntnisse!"
"NICHT
ZUSTÄNDIG"
Regie: Leonie Wieser (Jahrgang 1989)
Inhalt: Eine Autofahrt, ein Zivildiener erzählt. (Länge:
6')
Begründung: "Lobend erwähnt wird der Rhythmus
der Montage und der feine lakonische Ton der Erzählung."
"ZAHRANICNÝ"
Regie: Xenia Bluhm (Jahrgang 1988) und Martin Kucera (Jahrgang 1988)
Inhalt: Ein Mädchen in einer fremden Stadt.
Begründung: "Lobend erwähnt wird der klare
Blick auf stimmige Bilder."
Steiermark
"COWBOY DREAMS"
Regie: Johannes Bültermann (Jahrgang 1988)
Inhalt: Wenn Cowboys träumen...
Begründung: "Visuell anspruchsvolle Umsetzung eins
Buben-Traumes, die weit über die Genre-Beschäftigung
hinaus geht."
Salzburg
" SALZ & PFEFFER"
Regie: Rainer Rossgoderer (Jahrgang 1981)
Inhalt: Wenn das Salz den Pfeffer liebt... und umgekehrt.
Begründung der Jury: "Geglückte Animation einer
Love-Story am Küchentisch und darüber hinaus."
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